Die schönsten Hotels in Magdeburg

Sie planen Ihren nächsten Urlaub? Sie unternehmen gerne Städtereisen? Sie planen einen Kongress? Deutschland ist nach der Wende ein gutes Stück größer geworden und gerade im, bisher für die „Wessis“ unbekannten, Osten gibt es viel Neues zu entdecken. Eine Stadt, die einen Besuch wert ist, ist Magdeburg. Und dort gibt es auch sehr schöne Hotels, die Ihnen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich machen werden.

Das historische Herrenkrug Park Hotel

Das historische Herrenkrug Park Hotel ist direkt an der schönen Elbe in Magdeburg gelegen. Es liegt relativ zentral am Elberadweg, in der Nähe der Pferderennbahn und dem Herrenkrug Golf Platz, umgeben vom wunderschönen Herrenkrug Park. In Deutschland ist es bekannt als Seminar- und Tagungshotel. Es bietet 147 Hotelzimmer, Junior Suiten und für die Veranstaltungen Ihres Unternehmens 9 Tagungsräume sowie einen Jugendstil-Festsaal für ausgelassene Festivitäten. Kennen Sie “Die Saison”? Das ist das häufig prämierte Restaurant in diesem exklusiven Hotel, wo man herrlich dinieren kann. Natürlich, für einen abgerundeten, erholsamen Aufenthalt in diesem bekannten Hotel gibt es einen Wellness- und Spa-Bereich und eine Schönheitsfarm. Egal, weshalb man nach Magdeburg kommt, dieses Hotel ist gerne behilflich, wenn eine Tagung, ein Seminar oder Event geplant ist, da es auf Wunsch für den jeweils passenden Rahmen sorgt. Natürlich ist es auch sehr zu empfehlen für ein Wellness-Wochenende, um mit Kosmetik, Massagen und der entsprechenden Umgebung Ihnen ihren Aufenthalt, raus aus Ihrem stressigen Alltag, so angenehm wie möglich zu machen.

Hotel Raatswaage Magdeburg

Wenn man das Hotel Magdeburg von außen betrachtet, fühlt man sich an den Bauhaustil erinnert. Wer jedoch Wert auf ein gemütliches Ambiente und großzügig geschnittene Zimmer legt, findet diese im Innern vor. Der Vorteil dieses Hotels ist, dass es, wenn auch ruhig, im Herzen Magdeburgs gelegen ist. Es ist bekannt und beliebt als ein Ort für Tagungen, als Aufenthaltsort für Geschäftsleute und für den Touristen im Allgemeinen. Was vor allen Dingen sehr gut bei den Besuchern ankommt, ist die familiäre Atmosphäre. Und auch diejenigen, die auf dem Elberadweg einen schönen Ausflug mit ihrem Fahrrad planen, werden für Gefährt einen sicheren Platz in diesem Hotel finden. Und diejenigen, die Magdeburg mit seiner Historie zu Fuß entdecken wollen, sind mit der Raatswaage gut beraten, denn von diesem Hotel aus lassen sich die Aushängeschilder Magdeburgs ohne jegliches Fahrzeug erreichen.

Magdeburg – nicht nur wegen seiner Hotels eine Reise wert

Wenn Sie noch nicht in Magdeburg waren, wird es allerhöchste Zeit, diese kulturelle Lücke alsbald zu schließen. Der Magdeburger Dom ist in jedem Fall sehr lohnenswert, denn es handelt sich hierbei um das älteste gotische Bauwerk in Deutschland. Es war die Grabkirche des ersten deutschen Kaisers Otto I. Besuchen Sie das Wasserstraßenkreuz in Magdeburg, denn es ist europaweit das größte Bauwerk, was den Binnenwasserbereich betrifft. Was auch immer Sie in dieser wunderschönen alten Stadt vorhaben, Sie werden passende Hotels finden und auf die Freundlichkeit der Magdeburger treffen. Magdeburg – ein Ziel, dass sich auf jeden Fall für Sie lohnt.

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Der Industriestandort Magdeburg

Im Zentrum von Sachsen-Anhalt liegt dessen über 1.200 Jahre alte Landeshauptstadt Magdeburg. Wissenschaftler wie Guericke, bis 1681 Bürgermeister und Bauherr von Magdeburg, oder Künstler wie Georg Philipp Telemann trugen ebenso wie Unternehmen zum Ruf Magdeburgs als einer bedeutenden Stadt der Wissenschaft, Technik und Künste bei. Mit seiner exponierten Lage in der Elbe-Börde-Heide zählt Magdeburg zu den ältesten Zentren von Industrie und Handel. Magdeburg war und ist Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten Verkehrsadern in Deutschland und Europa.

Magdeburg – die Wiege des deutschen Maschinenbaus

Magdeburg konnte sich deshalb zu einem Industriezentrum in Deutschland entwickeln, weil es nicht nur über ausreichende Bodenschätze, wie vor allem Salze, Kali und Braunkohle verfügte, sondern auch über fruchtbare Böden westlich der Elbe. Durch die dort angebaute Runkelrübe und deren Verarbeitung zu Zucker reift Magdeburg zu einem wichtigen Zentrum der Zuckerindustrie in ganz Europa heran. Der sich so entwickelnde Markt veranlasste Magdeburger Unternehmen, einen Handel mit Wertpapieren zu organisieren. Sie gründeten 1843 die Magdeburger Börse. Sie erhielt den Status einer Weltbörse und zog damit neue Industriezweige an. Das Schienennetz wurde, wie das gesamte Verkehrswegenetz, enorm erweitert und ausgebaut. Zahlreiche Maschinenbauunternehmen wurden gegründet. Beispielgebend dafür ist der Wegbereiter des deutschen Maschinenbaus und Erfinder des Plattenfeder-Manometers, Bernhard Schäffer. Aber auch Hermann Gruson, unter dessen Leitung Verfahren zur Verbesserung von Gusseisen entwickelt und in seiner Gießerei die Praxis umgesetzt wurde, hatte einen großen Anteil daran, denn er entwickelte nachweislich ein Verfahren von fundamentaler Bedeutung für die Entwicklung des Eisenbahnwesens und des Maschinenbaus in Deutschland. Fahlberg-List begann in seinem Unternehmen mit der industriellen Produktion von synthetischen Süßstoffen.

Erfolgreich in die Marktwirtschaft

So gestalteten, auch in Zeiten der ehemaligen DDR, Magdeburgs Bürger mit Fleiß, Ideenreichtum und Unternehmergeist ihre Stadt zum Zentrum des Schwermaschinenbaus. Nach 1945 wurden Betriebe enteignet und in sowjetisch-staatliche Aktiengesellschaften umgewandelt. Auf deutsche Initiative wurden diese Aktiengesellschaften vor dem völligen Ausbluten bewahrt und 1953 in so genannte volkseigene Betriebe umgewandelt. Mit anderen Namen wurden die so enteigneten Betriebe, die Ihren Ursprung in den 1850er Jahren hatten unter deutscher Leitung weitergeführt. Dazu zählten auch die Flaggschiffe des Schwermaschinenbaus der ehemaligen DDR. Sie wurden später in Magdeburg zu einem Kombinat zusammengeführt. Im Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands wurden ab 1989 die widerrechtlich enteigneten und zu Kombinaten zusammengeführten Betriebe wieder in Privathand übergeben und durch diese geführt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten behaupten sich schon heute zahlreiche der älteren Traditionsunternehmen erfolgreich auf den Märkten der Welt. So zum Beispiel bei der Herstellung und dem weltweiten Vertrieb von Windkraftanlagen. Weit über die Region hinaus bekannt und beliebt sind die Spirituosen aus Magdeburg. Erstmalig von einem deutschen Unternehmen werden dort seit 1993 koschere Spirituosen industriemäßig produziert.

Magdeburg ist auf die Zukunft vorbereitet

Gelegen in der Elbe-Börde-Heide hat sich Magdeburg als Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt im Laufe ihres Bestehens zu einem bedeutenden industriellen Standort in Deutschland entwickelt. Dank des ungebrochenen Willens der Bürger der Stadt Magdeburg konnten weder Kriege noch Enteignungen unter sozialistischer Herrschaft diese Entwicklung zum Wohle der Menschen dieser Stadt aufhalten. Magdeburg ist heute, mehr denn je, ein Knotenpunkt des Verkehrs und des Handels in Deutschland und Europa. Die Entwicklung der Industrie, verbunden mit dem Engagement in Lehre und Forschung seit Gründung der Stadt, bringen die Bedeutung Magdeburgs für die Gesamtentwicklung Deutschlands auf hervorragende Weise zum Ausdruck.

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Die Architektur Magdeburgs

Wenn Sie Magdeburg, die Hauptstadt Sachsen-Anhalts besuchen, dann können Sie dort zahlreiche Baustile entdecken. Magdeburg zählt als Mittelpunkt der Straße der Romantik. Sie finden dort Gebäude, die noch aus der Zeit des Mittelalters stammen. Gotische und spätgotische Bauten können Sie in Magdeburg besichtigen. Viele Informationen aus vergangenen Zeiten bietet Ihnen auch das Kulturhistorische Museum Magdeburgs.

Relikte aus dem Mittelalter

Viele Bauwerke Magdeburgs wurden während des 30-jährigen Kriegs zerstört. Im 13. Jahrhundert wurde vieles wieder aufgebaut. Der Magdeburger Turm in der Magdeburger Straße 32 ist ein Relikt aus dem Mittelalter. Dort befand sich im Mittelalter die Stadtfestung Magdeburgs. Auf den Resten dieser mittelalterlichen Festung entstand im 16. Jahrhundert dieses spätgotische Bauwerk. Wenn Sie Magdeburg besuchen, dann sollten Sie unbedingt den Magdeburger Dom besichtigen. Dieser wurde nach seiner ersten Zerstörung durch ein Feuer, im 13. Jahrhundert wieder neu aufgebaut. Am Magdeburger Dom finden Sie unterschiedliche Baustile. Da der Wiederaufbau des Doms rund 200 Jahre dauerte.

Die Klosteranlage von Magdeburg

Das Kloster in Magdeburg gilt als eines der bedeutenden Bauwerke der Romantik. Die Klosteranlage “Unser Lieber Frauen” finden Sie in der Nähe des Doms, nahe dem Stadtzentrum. Dieses Kloster beherbergt heute das Städtische Kunstmuseum und dient außerdem als Konzerthalle. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1015. Wenn Sie dieses Kloster zum ersten Mal erblicken, dann werden Sie glauben, Sie stehen vor einem Dornröschenschloss. Malerisch ragen die beiden Türme durch die grünen Baumwipfel hervor und sind schon von weitem zu sehen. Wenn Sie den Klostergarten besichtigen, dann befinden Sie sich inmitten der Klostermauern in einem rechteckigen Grundriss. Dieser wurde bei der Erbauung des Klosters als reiner Nutzgarten angelegt. In dem Klostergarten wurden früher Nutzpflanzen kultiviert, die der Ernährung dienten, aber auch Kräuter und Heilpflanzen.

Magdeburg die Hauptstadt der Romantik

Wenn Sie Sachsen-Anhalt besuchen, dann sollten Sie unbedingt einen oder mehrere Tage in Magdeburg verbringen. In Magdeburg finden Sie viele historische Bauwerke aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Von Romantik bis Spätgotik können Sie dort Gebäude aus vielen Jahrhunderten entdecken. Was in zahlreichen Kriegen zerstört wurde, wurde immer wieder restauriert oder neu aufgebaut. Wenn Sie durch die Altstadt Magdeburgs schlendern, können Sie viele historische Gebäude in den Baustilen von Romantik bis Jugendstil entdecken. Auch der Regierungssitz von Sachsen-Anhalt befindet sich in der Altstadt Magdeburgs. Möchten Sie länger in Magdeburg verweilen, dann bieten Ihnen die Hotels und Pensionen vor Ort ansprechende Unterkünfte. In der Johanniskirche können Sie bei Vollmond an einem mittelalterlichen Festmahl teilnehmen. Passende Musik gibt es dazu. Im Elbauenpark können Sie an der Elbauennacht teilnehmen. Hier erwartet Sie ein festliches Konzert mit anschließendem Feuerwerk. Wenn Sie Musik lieben, dann besuchen Sie doch Magdeburg zur Zeit des Jazzfestivals. Dieses Ereignis findet einmal jährlich statt.

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Eine Reise nach Magedburg – Tipps

Die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt ist dank ihrer Vielseitigkeit und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen ein beliebter Reiseort. Die ostdeutsche Großstadt bietet zahlreiche Ausflugsziele und Ausflugsmöglichkeiten für sowohl kulturinteressierte Urlauber, als auch ein intensives Nachtleben und viele Einkaufsmöglichkeiten.

Wissenswertes über die Stadt Magdeburg

Magdeburg ist die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Auf einer Fläche von 200,97 km² leben etwa 232.000 Menschen in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes. Die erste urkundliche Erwähnung fand die Stadt im Jahr 805 n. Chr. Bereits ab 1880 war die Landeshauptstadt eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Magdeburg befindet sich am östlichen Rand der Magdeburger Börde, sowie an der mittleren Elbe. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Wolfsburg, Braunschweig, Halle (Saale), Potsdam und Berlin. Die Stadt wird von der Elbe durchquert, besitzt mehrere Seen und wird in 40 Stadtteile untergliedert. Magdeburg besitzt einen wirtschaftlich bedeutenden Binnenhafen und ist Mitglied in der Metropolregion Mitteldeutschland. Die einstige Hansestadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Etwa 90 % der Altstadt, 15 Kirchen und die Gründerzeit-Viertel wurden schwer beschädigt. Aus Geldmangel wurden von diesen Gebäuden in der Zeit der ehemaligen DDR nur die wertvollsten wiederaufgebaut bzw. restauriert. Im Jahre 2005 feierte die Stadt Magdeburg ihr 1200-jähriges Stadtjubiläum.

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Magdeburg bietet Reisenden zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die Stadt verfügt über viele sehr interessante Bauwerke, Brücken, Kirchen, Festungsanlagen, Denkmäler und Museen. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Magdeburger Dom. Er ist eine der größten Kirchen Deutschlands und wurde im gotischen Stil von 1209 bis 1520 erbaut. Auch eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke von Deutschland befindet sich mit dem “Kloster Unser Lieben Frauen“ in der Stadt Magdeburg. Das Kloster wird heute als Kunstmuseum und Konzerthalle genutzt und wurde in den Jahren 1015 bis 1018 gegründet. Der Hasselbachplatz ist der bekannteste Platz der Stadt. Neben den hier befindlichen sehr gut erhaltenen Häusern der Gründerzeit befinden sich hier viele Restaurants, Kneipen und Bars, die zu einem Besuch einladen und den Platz zum Zentrum des Nachtlebens der Stadt gemacht haben. Magdeburg ist jedoch nicht nur für zahlreiche Bauwerke und ein intensives Nachtleben, sondern auch für die vielen Grünflächen bekannt und gehört zu den grünsten Städten Europas. Beliebte Parks sind der Elbauenpark, der Herrenkrugpark und der größte Park der Stadt, der Stadtpark Rothehorn.

Magdeburg – eine interessante Reisestadt

Mit seinen zahlreichen interessanten Bauwerken, Kirchen, Museen und Theatern stellt Magdeburg ein ideales Ziel für alle kulturinteressierten Urlauber dar. Aber auch die zahlreichen Grünanlagen, Parks oder der etwa 16 ha große Zoo Magdeburg sind jederzeit einen Besuch wert. Magdeburg verfügt über zahlreiche sehenswerte Plätze und Straßen, sowie Denkmäler und Skulpturen und ist noch dazu ein Teil mehrerer, verschiedenster touristischer Reiserouten. Zudem laden zahlreiche regelmäßige Veranstaltungen zu einem Besuch der Stadt ein. So finden die Magdeburger Telemann-Festtage, die Magdeburger Frühjahrsmesse, die Elbauennacht oder das Magdeburger Stadtfest nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei Urlaubern und Besuchern aus aller Welt großen Anklang.

Bildquelle: magdeburger – Fotolia

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Die Sehenswürdigkeiten Magdeburgs

Wirklich alte historische Bauwerke besitzt die Stadt Magdeburg nur wenige, denn sowohl im Dreißigjährigen Krieg, als auch im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schwer zerstört. Geschichtliche Bauwerke, Kunstwerke und beeindruckende architektonische Bauten wurden vernichtet und nur durch großen Aufwand gelang es den Magdeburgern wichtige Denkmäler, wie zum Beispiel das Rathaus oder den Dom wiederherzustellen und für die Nachwelt zu erhalten.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten der Stadt

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Magdeburgs sind in der Altstadt zu finden. Im Mittelalter verfügte die Stadt über eine einmalige Silhouette mit sieben Doppelturmkirchen, seitdem zweiten Weltkrieg stehen jedoch nur noch vier dieser wunderschönen Kirchen. Eine davon ist der Magdeburger Dom, der auch heute noch das bemerkenswerteste Bauwerk ist. An der Straße der Romantik entlang befinden sich weitere bemerkenswerte Kirchenbauten, wie zum Beispiel das Kloster Unser Lieben Frauen, die St. Sebastianskirche oder auch die St. Petri Universitätskirche. Darüber hinaus verfügt Magdeburg über eine Vielzahl weiterer, zum Großteil kleinerer, Kirchen. Neben den unzähligen Kirchen sind auch die Befestigungsanlagen in Magdeburg nicht zu übersehen. Eine Stadtmauer entstand bereits im 12. Jahrhundert und wurde einige hundert Jahre später schließlich mit Rondellen, Bastionen und Festungstürmen verstärkt, die zum Teil heute noch erhalten sind und bestaunt werden können. Zusätzlich zu den sakralen Bauten und Befestigungsanlagen verfügt Magdeburg über viele weitere atemberaubende Bauwerke, wie zum Beispiel die Grüne Zitadelle, die erst 2005 nahe dem Dom fertiggestellt wurde und das letzte Architekturprojekt Hundertwassers war. Doch auch das wiedererbaute Alte Rathaus und das Neue Rathaus am Alten Markt oder das Schloss Randau sind beliebte Sehenswürdigkeiten. Wer durch die Innenstadt spaziert, passiert zudem unzählige Denkmäler und Skulpturen, sowie bekannte Plätze, Brücken, Brunnen, Museen und Straßen.

Sport, Spaß und Entspannung in Magdeburgs grünen Lungen

Neben den unzähligen kulturellen Sehenswürdigkeiten verfügt Magdeburg auch über eine große Zahl an Freizeit- und Sporteinrichtungen. Im Erlebnisbad “Nautica” entspannen sich Groß und Klein nach einer kulturellen Sightseeingtour. Kinder und Jugendliche genießen auch die Abwechslung die ihnen der Kletterpark oder der Elbauenpark bieten. Somit wird der Urlaub in Magdeburg auch für Kinder ein Highlight. Nach einer ausgiebigen Sightseeingtour durch die schöne Innenstadt ist für viele Besucher ein Spaziergang durch die Parks und Gärten oder ein Besuch im Zoologischen Garten Magdeburgs besonders entspannend. Der beliebteste Magdeburger Park ist der Elbauenpark. Im Park befinden sich zahlreiche familienfreundliche Attraktionen, die die Stunden in der Natur zu einem besonderen Erlebnis machen und keine Langeweile aufkommen lassen. Die 14 Themengärten, das Schmetterlingshaus, die Panoramabahn und der Irrgarten sind besonders beliebt. Der natürlichste und schönste Park der Stadt ist jedoch der Herrenkrugpark indem es sich wunderbar entspannen lässt. Darüber hinaus befinden sich in Magdeburg zahlreiche andere Parks, wie zum Beispiel die Goetheanlagen oder der Nordpark.

Urlaub in Magdeburg

Auch wenn viele der historischen Magdeburger Bauwerke nicht mehr original sind, verfügt Magdeburg über eine kulturelle Vielfalt. Unzählige Kirchengebäude, Denkmäler, Skulpturen, Brücken, Bauwerke und Museen bieten eine breit gefächerte kulturelle Auswahl. Neben den Kulturinteressierten kommen jedoch auch Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Kinder voll auf ihre Kosten. Viele Parks, Sport- und Freizeiteinrichtungen sogen für den nötigen Ausgleich und machen aus einem Städteurlaub ein umfassendes Urlaubsvergnügen.

Bildquelle: Christopher Bläß – Fotolia.com

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Die Geschichte Magdeburgs

Fast im Herzen von Sachsen-Anhalt liegt mit Magdeburg eine Stadt, die inzwischen ihr 1.200-jähriges Bestehen gefeiert hat. Heute zeichnet sich die Stadt als Verkehrsknoten­punkt aus. Gleichzeitig ist die Stadt ein Industrie- und Handelszentrum mit einem bedeutenden Binnenhafen. Doch der Weg dorthin war lang.

Magdeburg und die ersten Jahrhunderte

Schon in der Ur- und Frühgeschichte haben sich die ersten Spuren der Stadt finden lassen. Erstmalig erwähnt wurde Magdeburg im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen. In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Stadt einige Machtwechsel. Auch wurde die Stadt unter anderem der Tochter Edwards des Älteren, Edith, zur Hochzeit als Morgengabe geschenkt. Zur Messestadt wurde Magdeburg 62 Jahre nach dem Tod von Kaiser Otto dem Großen im Jahr 1035 erklärt. Mit einem Patent hat die Stadt das Recht zum Abhalten von Ausstellungen des Handels und Konventionen. Kurz vor Ende des 13. Jahrhunderts begann für Magdeburg die Zeit der kommunalen Selbstverwaltung. Mit Beginn dieser Zeit konnten Ämter, wie die des Burggrafen, durch die Bürger der Stadt selbst besetzt werden. Doch erlebte die Stadt auch militärische Auseinandersetzungen wie die um das Jahr 1430, als es Streitereien zwischen der Stadt und dem Erzbischof gab. Von Bedeutung für Magdeburg war der 17. Juli 1524. An diesem Tag wurde die Reformation in den Kirchen der Stadt eingeführt. Der Anlass für die Einführung war das Abhalten von Predigten durch Martin Luther.

Aufbruch in neue Zeiten

Zeitweilig wurde das Bild der Stadt auch von der Hanse bestimmt. Das lässt sich jedoch nicht mehr so genau festlegen. Der 30-jährige Krieg hat im 17. Jahrhundert außerdem große Spuren der Zerstörung in Magdeburg hinterlassen. Nach dem Jahr 1666 errichteten etwa 15.000 Mann, die durch den Kurfürst von Brandenburg in der Stadt stationiert wurden, die Anlagen der Befestigungen neu. Nur ein Jahrhundert später erfolgte ein weiterer Ausbau der Festung. Nach dem Magdeburg kurzzeitig zum Königreich Westfalen gehörte, wurde im Jahr 1814 die Stadt wieder Preußen zugeordnet. Später wurde die Stadt vom Nationalsozialismus beherrscht, was allein schon dadurch zur Ausgrenzung vieler Menschen geführt hat. Menschen, die als politische und weltanschauliche Gegner bekannt wurden, sind ebenso verfolgt worden, wie Menschen anderen Glaubens. Besonders Juden wurden zur damaligen Zeit stark verfolgt. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges war die Stadt zu einem großen Teil zerstört und wurde als Teil der DDR in den 50er Jahren wieder aufgebaut.

Abwechslungsreiche 1.200 Jahre

In den über 1.200 Jahren hat Magdeburg eine sehr abwechslungsreiche Geschichte erlebt. Geprägt wurde die Stadt von den Blütezeiten der Hanse. Eine wichtige Zeit war das Jahr 1524, als in den Magdeburger Kirchen die Reformation eingeführt wurde. Doch auch die kriegerischen Auseinandersetzungen haben das Bild der Stadt bestimmt. Besonders herausragend sind der 30-jährige sowie der zweite Weltkrieg. Den Aufbruch erlebte die Stadt unter anderem auch dadurch, dass Gebäude auf Anordnung abgerissen wurden.

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